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Hörtest - Neugeborene und Säuglinge


Sehr geehrte Eltern,


ein gutes Gehör ist eine wichtige Voraussetzung für die normale geistige und seelische Entwicklung Ihres Kindes. Eine Hörschädigung bei der Geburt ist zwar selten (etwa 1 auf 1000 Kinder), sie kann aber unerkannt und unbehandelt zu einer erheblichen Verzögerung der Entwicklung von Sprache und Intelligenz führen.

Die Früherkennung einer Hörschädigung hat zum Ziel, hörgeschädigte Kinder schon in den ersten Lebensmonaten zu erkennen, so dass sie betreut und gefördert werden können. Damit wird die Lebensqualität und Lebenschance verbessert. 80-90% der bleibenden kindlichen Hörschädigungen sind schon ab der Geburt vorhanden. Später auftretende Hörschäden sollten in den kinderärztlichen Vorsorgeuntersuchungen erfasst werden.

Mit dem Hörscreening - mit den sogenannten otoakustischen Emissionen (OAE) - kann eine bedeutende Hörschädigung vom Mittel- und Innenohr schon beim Neugeborenen entdeckt werden. Eine Aussage über die Hörnerven oder das Gehirn, kann der Test nicht machen (98% aller Hörschäden betrifft aber das Ohr, nur 2% den Hörnerv oder die zentralen Bahnen im Gehirn). Wenn das Hörscreening mit mindestens einem Ohr bestanden wurde, genügt dies, um sagen zu können, dass vom Mittel- und Innenohr her alle Voraussetzungen vorhanden sind, um reden lernen zu können.
Mit dem Gerät werden Töne in den äusseren Haarzellen des Ohres produziert, die ein Mikrofon dann im Gehörgang misst. Dieser Test funktioniert nicht, wenn Flüssigkeit (z.B. noch Fruchtwasser) oder viel Schmalz im Ohr vorhanden ist.

Ist das Ergebnis des Testes negativ, werden wir den Test spätestens in 1 Monat nochmals wiederholen. Falls der Test dann erneut negativ ausfällt, werden wir Ihr Kind an eine(n) HNO-Fachärztin/-Facharzt überweissen.